Fun Facts über mich – Dinge, die Du vielleicht noch nicht weißt
Ein paar Dinge über mich stehen auf meiner Über-mich-Seite. Aber natürlich längst nicht alles. 😉
Hier kommen die etwas anderen Fun Facts über mich – von Bordsteinschwalben am Bremer Hafen, widerspenstigen Gänsen und schnellen Motorrädern bis zu Wolle, dunkelschwarzem Humor und einem noch nicht aufgegebenen Route-66-Plan.
Lies und staune. 😄
1. Großstadtkind mit Hafenblick
Ich bin ein echtes Großstadtkind. Geboren in Bremen und die ersten sieben Jahre meines Lebens am Hafen aufgewachsen.
Aus meinem Schlafzimmerfenster konnte ich die Roland Mühle und den Straßenstrich mit den „Bordsteinschwalben“ sehen.
Als kleine Göre hatte ich natürlich überhaupt keine Ahnung, warum die bunt geschminkten und leicht bekleideten Frauen dort an den Laternen standen. Kinder sehen die Welt eben manchmal ganz anders.
2. Ich bin mit einem Holzhaus groß geworden
Mit sechs Jahren sind wir in ein Holzhaus gezogen – mitten in Bremen.
Und ja: Ein Holzhaus lebt. Es knirscht, knarzt und knackt. Die Wärme und Atmosphäre eines Holzhauses sind für mich bis heute etwas ganz Besonderes.
Heute lebe ich in einem uralten roten Backsteinhaus von achtzehnhundertschlagmichtot. Auch schön – nur ohne Knirschen. 😉
3. Pflaumen haben bei mir keine Chance
Ich kann keine Zwetschge oder Pflaume essen, ohne sie vorher aufgemacht zu haben.
Der Grund?
Das Gruselerlebnis meiner Kindheit: einmal in eine Pflaume gebissen und eine Made entdeckt.
Seitdem gilt: Erst Kontrolle, dann Genuss. 😂
4. Schwimmen gelernt habe ich im Werdersee
Meine besondere Beziehung zum Werdersee – ja, genau der in der Nähe vom Stadion des SV Werder Bremen.
Dort habe ich mir selbst das Schwimmen beigebracht.
5. Mein Auto heißt Mimi Works
Ich habe eine große Liebe zu kleinen, schnellen Fahrzeugen.
Mein Auto heißt Mimi Works, ist rot mit weißem Dach und geht ab wie Schmidts Katze, wenn man möchte.
Den Namen hat sie von meinem Enkelkind 1.0 bekommen, das als Kleinkind mangels deutlicher Sprachfähigkeiten immer „Mimi“ gesagt hat.
Ja, sie ist ein John Cooper Works. ❤️
6. Ich und das iPhone – eine schwierige Beziehung
Im Mai 2022 kam ich auf die Idee, auf ein iPhone umzusteigen.
Das Apfelgerät war über Wochen hochgradig gefährdet, an der Wand zu landen.
Inzwischen haben wir uns arrangiert. Es hat sich an mich gewöhnt. 😂
7. Mein Berufswunsch war Archäologin
Mein größter Traum war: Im Sand sitzen, mit Kelle und Pinsel Artefakte ausgraben und vor allem meine Ruhe vor Menschen haben.
Geworden ist daraus dann Heilerziehungspflegerin.
Also: sehr viel Menschenkontakt statt einsamer Ausgrabungsstätte. Hat nicht ganz so funktioniert wie geplant. 😉
8. Miss Beasley wurde ein Hund
Miss Beasley, die Puppe aus der Serie „Lieber Onkel Bill“, war die Namenspatin meines Foxterriers.
Eigentlich wollte ich unbedingt diese Puppe.
Hat nie geklappt.
Also wurde es ein Hund statt einer Puppe. Auch eine Lösung. 😄
9. Meine Hunde schlafen im Bett
Meine Hunde dürfen mit im Bett schlafen.
Ich habe extra ein größeres gekauft.
Die brauchen schließlich unglaublich viel Platz. Oder sie glauben es zumindest. 😂
10. Tamino – mein Herzenshund
Mein Herzenshund Tamino war ein Staffie.
Er wurde 15,5 Jahre alt und hat 14,5 Jahre bei mir gelebt.
Oder ich bei ihm.
Wer Hunde kennt, weiß, wie sehr sie unser Leben bereichern können.
11. Meine Gänse Wulle und Wap-Wap
Meine beiden Gänse hießen Wulle und Wap-Wap.
Der Ganter Wap-Wap war der Meinung, dass die Dorfkreuzung ihm gehört.
Mehr als einmal hat er Autos angegriffen und so für kleine Verkehrsprobleme gesorgt.
Nach seinem Tod bekam Wulle einen neuen Gefährten: Oemmel.
Er war vermutlich der unintelligenteste Höckerganter des Universums und ein Unfallkönig erster Klasse.
12. Kleine schnelle Fahrzeuge begleiten mich
Ende der 80er Jahre kam ich auf die Idee, Motorrad zu fahren.
Mein erstes Motorrad war eine blau-orange Aprilia RS 250.
Später verlor ich mein Herz und fast mein Leben an eine Ducati 750 SS.
13. Route 66 und grüne Haare
Sehr lange war es mein Traum, mit 66 Jahren die Haare grün zu färben und mit dem Motorrad die Route 66 entlangzufahren.
Ich habe noch etwas Zeit, um diesen Plan umzusetzen. 😉
14. Ich habe grüne Augen
Nur etwa zwei Prozent der Menschen weltweit sollen grüne Augen haben.
Rate mal, wer dazugehört. 😄
15. Mein Vater war Polizist
Mein Vater war Polizist.
Manchmal durfte ich hinten im Streifenwagen mitfahren.
Ja, das war in den 60er Jahren. Da ging das noch.
Das Sprechfunkgerät durfte ich allerdings niemals benutzen. Ein Trauma ist daraus nicht entstanden. 😂
16. Ich bekam einen Hund – aber nicht meinen Traumhund
Mein Traumhund als Kind war eine weiße Dogge mit schwarzen Flecken.
Bekommen habe ich einen schwarzen Pudel.
Ich war schwer enttäuscht.
Der Pudel wurde dann Mamas Hund.
Spoiler: Meine Tochter hat heute einen Pudel. Das Leben hat Humor. 😉
17. Churchill und ich haben etwas gemeinsam
Ich habe zwei Gemeinsamkeiten mit Sir Winston Churchill:
- No Sports
- Interesse am Spiritualismus
Damit kann ich leben. 😄
18. Drei Kinder waren nicht geplant
Bis Ende 20 wollte ich eigentlich nie Kinder.
Endergebnis: Drei.
Alleine großgezogen.
Mission erfolgreich beendet.
Und ja: Ich bin sehr stolz auf sie.
19. Enkelkinder sind großartig
Enkelkinder sind einfach genial.
Man kann sie wieder abgeben, wenn sie müde werden. 😉
Man sieht vieles entspannter als bei den eigenen Kindern und kann wunderbar mit ihnen herumtüddeln.
Mein legendärer Rülpswettbewerb mit Kohlensäurewasser mit Enkelkind 1.0 ist bis heute unvergessen.
20. Ich mag Menschen – aber auch meine Ruhe
Ich mag Gesellschaft.
Ich bin aber noch lieber allein.
Geht nicht zusammen?
Doch. Eine Frage der Dosierung. 😉
21. Ich bin eine Verbalakrobatin
Das gesprochene Wort liegt mir deutlich mehr als das geschriebene.
Beim Reden sprudelt es einfach.
Das geschriebene Wort muss manchmal erst den Weg vom Kopf zur Hand finden.
22. Mein Humor ist dunkelschwarz
Humor habe ich.
Dunklen Humor.
Dunkler als schwarz.
Dunkelschwarz.
Damit muss man umgehen können.
Wenn er zu dunkel ist, bist Du vielleicht einfach zu empfindlich. 😜
23. Der Öltanker und meine Höhenangst
Ende der 80er musste ich beruflich auf einen Öltanker, der vor Rotterdam auf Reede lag.
Du hast keine Ahnung, wie riesig ein leerer Öltanker ist.
Und wie klein ein Zubringerboot wirkt.
Die vielen Stufen nach oben waren eine Herausforderung.
Habe ich erwähnt, dass ich Höhenangst habe?
Leben am Limit. I survived! 😂
24. Dinge, die mich begleiten
Ich habe seit Jahren keinen Fernseher und höre kein Radio.
Ich liebe es, Wolle am Spinnrad selbst zu spinnen.
Und wenn ich sage „ich spinne“, sagt das nicht unbedingt etwas über meinen Geisteszustand aus. 😉
25. Und natürlich gehört das noch dazu
Ich übersetze gerne Live-Trance-Demonstrationen und Interviews für Sue Odam, die Andreas Kallwitz in Bremen für sie organisiert.
26. Das Mittelmeer
2022 habe ich zum ersten Mal das Mittelmeer live gesehen.
Dieser Moment hat mich so tief berührt, dass ich weinen musste.
Ich hätte niemals gedacht, dass ich – als großer Fan von Geschichte und den alten Griechen und Römern – einmal selbst dort stehen würde.
27. Dieses Foto sagt alles
Das ist „DAS“ Bild von mir als ungefähr Dreijährige.
Ein Fotograf wollte eigentlich ein strahlendes Kinderlächeln.
Meine Taktik:
Lächeln, solange der Fotograf mich ansah.
Sobald er unter dem Tuch der alten Kamera verschwand, gab es dieses Gesicht.
Der Fototermin dauerte deutlich länger als geplant. 😂
So, das bin also ich.
Nicht perfekt, manchmal chaotisch, manchmal sehr direkt, mit einer großen Portion Humor – und mit vielen Geschichten, die das Leben geschrieben hat.
Ende



